Im Winter kann man gefrorene Seifenblasen fotografieren

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Seit zwei Jahren will ich schon gefrorene Seifenblasen fotografieren. Jetzt war es endlich kalt genug und ich habe etwas Zeit gefunden.

gefrorene Seifenblase auf einem Ast

Lange hat es gedauert, aber jetzt habe ich es endlich geschafft ein paar gefrorene Seifenblasen zu fotografieren. Dazu muss es gar nicht mal so kalt sein. Schon ab -3 Grad fangen die Seifenblasen an zu gefrieren. Je kälter es ist, desto schneller gefrieren sie. Der Gefrierprozess ist ein wirkliches Schauspiel. Ganz langsam fangen einzelne Punkte auf der Seifenblase an zu gefrieren. Dabei bilden sich kleine Eiskristalle aus, die auf der Oberfläche schwimmen und sich bewegen. Nach und nach werden diese kleinen Kristalle größer und wachsen zu wunderschönen Strukturen zusammen. Am Ende ist die ganze Seifenblase gefroren und glänzt majestätisch in der Sonne.

So gelingen gefrorene Seifenblasen ganz einfach

Im Internet findet man eine Vielzahl von Rezepturen. Oft liest man, dass Zucker, Backpulver oder Speisestärke die Seifenblasen widerstandsfähiger machen. Hier nun mein Rezept:

Zutaten:

  • Wasser
  • Spülmittel
  • ein Löffel Zucker
  • ein Löffel Speisestärke
  • ein dicker Strohhalm

Ich habe damit begonnen die Seifenblasenlauge anzurühren. Einfach ein wenig Wasser in ein Glas geben und solange Spülmittel zugeben, bis man mit dem Strohhalm stabile Seifenblasen aufblasen kann.

Danach Zucker und Speisestärke einrühren. Dabei ist wichtig, dass die Speisestärke lange gerührt wird, weil sie sonst kleine weiße Punkte auf der Seifenblase hinterlässt. Achtung, die Speisestärke sinkt auch immer wieder im Glas ab und muss daher oft neu verquirlt werden.

Jetzt geht es ab nach draußen. Den Strohhalm in die Seifenlauge eintunken und dann die Seifenblase direkt auf einen kalten Untergrund (Ast, Steine und direkt auf den Schnee) aufblasen. Das bedarf etwas Übung, ist aber einfacher als eine Seifenblase einzufangen und auf einen Untergrund zu setzen.

Die ideale Zeit um Seifenblasen zu fotografieren ist zu Sonnenauf- oder Untergang. Dann hat die Sonne nicht ganz so viel Kraft und man kann im Gegenlicht fotografieren und so tolle Reflexe einfangen. Mir ist dabei aufgefallen, dass kleine Seifenblasen stabiler sind und auch schneller gefrieren. Ganz wichtig ist es übrigens, sich eine windstilles Plätzchen zu suchen, da die Bubbles sonst sofort wegwehen oder gar platzen.

Hier nun noch ein paar meiner Fotos von gefrorenen Seifenblasen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.

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